ErlebnisBallon Rainer Prautsch   Wilhelm-Külz-Straße 23 03046 Cottbus Tel. 0355 2889185  mobil  0171 8141686 Die Theorie und die Technik     Ballone bewegen sich im Gegensatz zu allen anderen Luftfahrzeugen nach dem Prinzip “leichter als Luft”. Die Umgebungsluft eines Ballons hat also eine höhere Dichte als das Gas in der Hülle. Dieses Gas ist entweder Helium oder Wasserstoff (beim Gasballon) oder erwärmte Luft (beim Heißluftballon). Eine weitere (sehr teure und entsprechend seltene) Variante ist die nach ihrem Erfinder benannte Rozière - sie ist eine Kombination aus beiden vorgenannten Ballonen. Archimedes (Begründer des Auftriebsprinzips): „Gase, die leichter als Luft sind, haben gegenüber der sie umgebenden Luft einen Auftrieb, der gleich dem Gewicht der verdrängten Luftmasse ist.“ Wir verdrängen mit unserer gefüllten Hülle eine bestimmte Luftmasse. Wird von der verdrängten Luftmasse nun das Gewicht des Füllgases (Heißluft bzw. Gas) abgezogen, bleibt die Auftriebskraft übrig... Nun noch das Komplettgewicht (Personen und Ballon mit aller Ausrüstung) berücksichtigen. Was dann (Außentemperatur-abhängig) übrig bleibt, ist der effektiv nutzbare Auftrieb. Wenn dieser ausreichend groß ist, fahren (!) wir. Also gut, zuerst einmal heben wir ab. Dann bewegt uns der Wind und wir fahren mit ihm (gleiche Richtung, gleiche Geschwindigkeit - deshalb haben wir keinen Fahrtwind im Ballonkorb) nach... nun ja, nach irgendwo. Dorthin, wohin der Wind uns treibt. Da sich die Luftbewegung höhenabhängig meist ändert, kann der Pilot durch das Fahren in unterschiedlichen Höhen die Richtung bedingt beeinflussen. Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr über den prinzipiellen Aufbau eines Ballons.